Die Zukunft hat uns eingeholt.
Während auf dem Bildschirm Reihe und Reihe der Code eines neuen Computerprogramms entsteht, wächst bei mir die Vorfreude auf das hoffentlich bald fertige Programm, das mir da oder dort einen echten Nutzen bringen kann.
Schon lange liegt es in der Schublade bereit, nämlich die Idee und das was das Programm tun soll. Dieses eine Programm soll mich unterstützen, in einem Sachverhalt, den ich heute in der Tabellenkalkulation zusammenstelle, einfärbe, um dann als Plan als PDF exportiere. Mal sehen was da kommt.
Codefluss wie von Geisterhand dirigiert
Es ist dennoch ein spezielles Gefühl, dabei zuzusehen, wie da wie von Geisterhand vorne auf dem Bildschirm, wie Computercode analysiert, aufgesplittet, zusammengesetzt und dan zu einem Ganzen zusammengestellt wird.
So hiess es früher EDV und damit ist der computerunterstützte Vorgang mit Computerprogrammen gemeint: (E)ingabe, (D)aten, (V)erarbeitung und dann die Ausgabe auf Bildschrim oder Printer gemeint. Und genau das geschieht hier nur mit einer inititalen Eingabe am Anfang und ohne weiteren Input scheint seither sich der Text wie lebendig zu bewegen und in diesem Fluss schwirrt der Text fokussiert den Ziele entgegen Code zu produzieren.
Es beschleicht mich das Gefühl, dass da irgendetwas wirklich künstlich ist in dieser Situation. Ja, das ist sie auch, denn die KI wirbelt da herum und stellt für mich Codefragment um Codefragment zu einer Gesamtkomposition, einem Programmcodehaufen, zusammen. Hoffentlich funktionsfähig.
Rückblick mit Aufbruch
Ich bin spät eingestiegen, in dieses KI oder AI Ding. Erst zaghaft noch vor wenigen Monaten, mit da und dort einem Text oder einer Idee, die da aus meinen formulierten Anweisungsgedanken, dem Prompt, da und dort was zusammengestellt wird. Dann aber voller Faszination und Tatendrang mit dem Claude, und der Codex und weiteren anderen Tools, da und dort ein paar Franken für mehr, ich wollte mehr und viel mehr. Und es macht, es tut - und programmiert was das Zeug hält. Wow, es ist schiert unglaublich, was dieses virtuelle Vernetzung da alles erstellen kann. So kann wohl nur ein Mensch, der in den 1980er die Anfägne der Heimcomputerära miterlebt hat, heute über diese AI-Selbstverständlichkeit im Alltag nun begeistert sein.
Zugegeben muss ich auch, denn ich kann nicht gut programmieren und für mich was erstellen. Seit Jahren wollte ich das immer wieder tun, kaufte mir Bücher und Onlinekurse unterschiedlicher Programmiersprachen, sprach davon, dass ich da noch mehr wollte - doch die Muse, das Ziel und die Zeit, irgendwie war es mir zu wenig wichtig.
Ich hätte es besser wissen müssen, denn schon In der Schule haben wir mit der Programmiersprache mit der Schildkröte, Logo, herumexpermimentiert. eine Klasse höher war dann im Klassenverbund schon Pascal auf dem Atari ST in ersten Schritten da und ich, wir habeb dort was erstellt.
Nur - es waren noch die 80er, wo die Heimcomputer und PC als XT/AT so langsam die IT in Fahrt brachten. Wenn ich daran denke, werde ich fast sentimental, tätsächlich war ich Zeuge und Mitbewegter damals. Das war es ein Aufbruch in eine neue Zeit und seither überschlagen sich die Ereignisse. So da viel passiert, plötzlich surrt das Handy und ich stelle mit einem Lächeln fest, dass mein Handy heute mehr Rechnungsleistung als ein Grossrechner damals hat. Wir nutzen heute Geräte Tablets, Notebooks und Flachbildschirme, und können ohne Internet kaum mehr leben, damals klang schon nur die Vorstellung dessen nach Science-Fiction.
Spannung wird zum Werk
Immer wieder schaue ich gebannt nach, ob der Codeschritt schon fertig ist. Dann ist es soweit. Ja, nun kann ich das testen… Oh nein, da meldet es einen Fehler, den ich sofort zurückmelde und ja, da wurde was gefunden und in Windeseile beachtet, umgeschrieben, bereits geändert und mir bereitgestellt. Ich verfolge dieses “vibe coding” und es macht wirklich Spass, ich bin getragen vor Begeisterung. Die KI programmiert, löst, sruktuert, ordent und und ich geniesse das Ergebnis, das verpricht ungeahnte Möglichkeiten. Sei es eine Lektionsplanung für Workshops, Unterricht , die auf didaktischen Grundsätzen fusst, oder einen Sitemap-Generator für die Website für meinen Verein. Es ist wirklich verrückt, was sich da eröffnet und ich bin mir bewusst, dass ich da offensichtlich nur eine Haaresbreite an der KI-Oberfläche kratze. Es war mir eine Feude
Auch da sind zwei Perspektiven
So positiv und freudig dies erscheint, mich beschleicht auch das mulmige Gefühl , denn was wäre, wenn ein Problem auftaucht oder wenn was nicht funktioniert?
Ja, dann drehen sich die nicht gekannten Code-Möglichkeiten hin zu K.O.-Unmöglichkeiten und ich stehe dann ohne ausgedehnte Programmierkernntnisse vor dem Code-Haufen… Das Programmierenlassen hat zwei Seiten.